Klettern, hangeln und balancieren
Am Donnerstag, 15. September 2011 war es endlich soweit – gemeinsam mit unseren Partnern machten wir uns auf, den Waldhochseilgarten Jungfernheide zu erobern.
Der größte Klettergarten in der Region Berlin und Brandenburg wird seit Mai 2010 von einem jungen und begeisterten Team geführt. Gelegen mitten im Volkspark Jungfernheide in Berlin-Charlottenburg ein idealer Ort, um gemeinsam mit den Kollegen und Partnern zusammenzukommen, zu klettern, Gespräche zu führen und sich auszutauschen und sich hinterher zu stärken, abseits der üblichen Räume und Grenzen. Das Wetter spielte mit – die Luft war frisch und angenehm und wir bereit.
In der Ruhe des Parks wurden wir eingewiesen, bekamen unsere Gurte und versuchten uns auf dem Übungsparcours. Im Anschluss verteilten wir uns auf die verschiedenen Kletterparcours, die mit ihren unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen für jeden die passende Herausforderung darstellten.
Oben in den Baumwipfeln schien uns der berufliche Alltag plötzlich ganz fern, die Sonne blinzelte zwischen den Wolken hervor und der Wald versetzte uns in eine zauberhafte Atmosphäre. Gesichert mit unseren Gurten ging es mal waghalsig, mal vorsichtig über wackelige Baumstämme, zwischen hängenden Seilen entlang, über Wippen mit Überraschungseffekt, Wände hinauf, durch Tunnel hindurch und schließlich durch die Lüfte mit der Seilbahn hinab auf den sicheren Boden.
Die Zeit verging viel zu schnell und als die Dunkelheit nahte, fanden wir uns mit rosigen Wangen unter dem Café am Wasserturm ein um uns zu stärken und unsere Erfahrungen miteinander zu teilen. Der Sonnenuntergang breitete sich auf dem Gelände aus und ließ uns alle erleuchten. Es wurden heiße Suppe, Teller mit Kalbsschnitzeln, Kartoffelsalat und Brötchen verzehrt und das ein oder andere Glas getrunken, um die Kräftespeicher wieder zu füllen. Dabei konnten wir in gemütlicher Runde Gespräche führen, neue Gesichter kennenlernen und Kontakte knüpfen.
Die Sonne war inzwischen über der großen Parkwiese versunken und ließ uns in heimeliger Dunkelheit zurück. Nach ausgiebigem Austausch löste sich die Runde auf, herzliche Verabschiedungen folgten und ein erfolgreicher Tag klang aus. Inzwischen forderte auch bei uns die frische Luft und die Bewegung ihr Recht ein und wir stellten fest: Schön war’s.
Mögliche Wiederholung nicht ausgeschlossen.
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